Durchgangsverkehr stört in Haars idyllischen Ortsteilen Ortsteilgespräch Ottendichl und Salmdorf in der Bürgerstube Ottendichl

In der Bürgerstube in Ottendichl fand der Auftakt der diesjährigen Ortsteilgespräche der CSU Haar statt. Der Veranstaltungsort war sehr gut gefüllt, als engagierte Einwohner mit Bürgermeister Andreas Bukowski und zahlreichen CSU-Stadträten diskutierten.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine umfassende Präsentation der aktuellen Projekte der Stadt Haar. Der CSU-Ortsvorsitzende Dietrich Keymer begrüßte die Anwesenden und ging auf die Herausforderungen und Probleme der Stadt ein – wie zum Beispiel den immer noch nachhallenden Wegzug zweier wichtiger Gewerbesteuerzahler, welcher die sehr angespannte Haushaltslage zur Folge hat.

Bürgermeister Andreas Bukowski zeigte, wie sich die Stadt kontinuierlich bemüht, die Lebensqualität für alle Bürger zu erhalten und zu verbessern. Besonders hervorgehoben wurden Initiativen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, die Umgestaltung der Leibstraße und das gemeinsame Geothermie-Projekt mit den Gemeinden Vaterstetten, Grasbrunn und Zorneding. Der Bau zweier neuer Kitas und eines Schulcampus mit FOS/BOS und Realschule kamen bei den Bürgern sehr gut an.

Schmutz und Staub durch Lkw

Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt an den Bürgermeister und die Stadträte zu richten. Besonders drängend waren Fragen zur Verkehrssituation: Immer wieder wurde auf die zunehmende Belastung durch Durchgangsverkehr hingewiesen, der sowohl die Sicherheit der Anwohner als auch die Lebensqualität beeinträchtigt. Der Verkehr von und zum Quetschwerk „Mühlhauser & Sohn“ ist vielen Anwohnern ein Dorn im Auge: Schwere Lkw befahren die ganze Woche über die Ortsdurchfahrten und hinterlassen Schmutz und Staub. Hier ist allerdings wegen langfristiger Verträge, an die die Stadt gebunden ist. Hier ist allerdings wegen langfristiger Verträge, an die die Stadt gebunden ist, keine wirkliche Änderung in Sicht.

Ein zweiter großer Aufreger sind die „Radl-Rowdys“: Anwohner benannten drei besonders kritische Stellen, es bereits zu zahlreichen gefährlichen Situationen gekommen ist. Dabei spielt ignorantes Verhalten von Radfahrern eine große Rolle. Die Bürger baten um zusätzliche Beschilderung. Natascha Fuß – Der Artikel erschien im „Haarer“, Ausgabe 2/25 (hier klicken für weitere Ausgaben).